SitzungSchöne Weiden, ein 15-jähriges Bewässerungsprojekt. Ueli Hauenstein und Markus Schmid, Stiftungsräte, befinden sich auf einer Kontrollreise in Ecuador. Sie besuchen viele Orte und Projekte und haben sich als Schwerpunkt die Nachhaltigkeit vorgenommen. Der Auszug aus dem Reisebericht von Ueli Hauenstein veranschaulicht die Entwicklung einer Weide, auf welcher vor 15 Jahren Massnahmen ergriffen wurden.

Aus dem Reisebericht von Ueli Hauenstein:

5. Dezember

Das Hotel hat mir für 6.15 Uhr ein Taxi zum Terminal terrestre bestellt. Um 5.45 Uhr steht ein kleines Frühstück bereit, obwohl es eigentlich erst ab 7.30 Uhr vorgesehen gewesen wäre. Der Taxifahrer wartet schon um fünf nach sechs. Unterwegs weist er mich im Parque Edijo auf die Zelte von Venezolanern hin. Er beklagt sich, dass diese den Einheimischen die Arbeit wegnähmen und viele auch kriminell seien. Am Terminal zeigt er mir die Baustelle der Metro von Quito. Es wird also immer noch investiert. Ich nehme einen Bus nach Ambato. Es fährt alle 5 Minuten einer in diese Richtung! In Ambato holt mich Felix Santos vom FEPP ab. Auf einer gut unterhaltenen Nebenstrasse erreichen wir in zwei Stunden Simiatug.

Am Nachmittag Besichtigung einer Weideparzelle, auf der vor etwa 15 Jahren eine Klee-Gras-Mischung eingesät wurde. Dank Bewässerung hat sich ein sehr schöner Pflanzenbestand eingestellt. Die Besitzerin erzählt uns, dass die Milchleistung der Kühe etwa 20 Liter pro Tag betrage. Dies ist ebenso wie der Zustand der Wiese vorbildlich für die Region.

Danach fahren wir weiter talabwärts nach Guanguliquin. Hier gibt es ein Bewässerungsprojekt für 30 Familien. Die Kosten von 180'000 Dollar sind jedoch enorm. Natürlich wäre den Familien zu gönnen, dass sie Zugang zu Wasser hätten. Aber hier ist der Aufwand dafür viel zu hoch.

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