August 2018. ArnodHuberAm vergangenen 10. August ist unser Ehrenpräsident, Pfarrer Arnold Huber, nach längerer Krankheit im 83. Lebensjahr friedlich eingeschlafen. Mit seinem Tod verliert unsere Stiftung den langjährigen Schaffer, Förderer und Ehrenpräsidenten und geht ein erfülltes Leben zu Ende. Arnold Huber bleibt durch seinen langjährigen Einsatz und mit seiner unverwechselbaren Art weiterhin ein grosses Vorbild für unsere Arbeit für die Indígenas in Ecuador. 

 

Tod von Arnold Huber

Während dreissig Jahren war die Pfarrei und Kirchgemeinde Opfikon/Glattbrugg das Tätigkeitsfeld von Arnold Huber. Dort wurde er auch vom Unternehmer und Spirellagründer Antonio Heuberger überzeugt, sich für die unterdrückten Indígenas in Ecuador einzusetzen, die noch immer am Rand der Gesellschaft leben. Um ihnen zu helfen, gründet Antonio Heuberger 1989 die Fundación Suiza Para Los Indígenas del Ecuador und wurde so zu einem Hoffnungsträger für die Ureinwohner. Schon bald setzt sich auch Arnold Huber im Namen der Pfarrei unermüdlich für die Ziele der Stiftung in Ecuador ein.

1996 unternimmt er mit Antonio eine erste Kontrollreise und sie besuchen dort die Partner und die vielen in Ausführung befindlichen Projekte. Überall stellt er fest: Die Projekte sind ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der armseligen Lebensbedingungen. Dieser ersten Reise folgen bis Ende 2012 noch zwei Dutzend mehrwöchige Reisen und von jeder Reise bringt er jeweils einen weiteren Strauss von neuen Projektgesuchen mit nach Hause. Dadurch vergrösserte sich sein Engagement für die Para Los Indios, wie die Stiftung anfangs hiess, von Jahr zu Jahr immer mehr. 2003 übernimmt Padre Arnold als Nachfolger von Antonio Heuberger die Stiftung und sichert damit dessen Werk für die Zukunft.

So übernimmt er - eben pensioniert als Pfarrer - die Verantwortung für die Stiftung, für das Fundraising, für die Betreuung der Partner und der Projekte in Ecuador. Ähnlich wie sein Vorgänger leitet er lange Jahre die Stiftung fast im Alleingang und im Einmannbetrieb. Er setzt sich von früh bis spät für die Gemeinschaften der Indígenas in den Anden und im Amazonasurwald ein. In der Schweiz sucht er nach Unterstützung für die Para Los Indígenas, schreibt Gesuche an Behörden und Institutionen oder stellt oft abends oder übers Wochenende die Stiftung bei Vereinen oder Pfarreien vor. Sein persönliches Engagement steigt und steigt.

Schliesslich überführt Padre Arnold die Para Los Indígenas auch in moderne Strukturen, ist verantwortlich für die Einstellung eines Geschäftsführers und sorgt dafür, dass nach seinem Rückzug aus dem Stiftungsrat genügend Verantwortliche die immer noch wachsenden Aufgaben übernehmen. Beruhigt kann er sich Ende 2012 endgültig auf das Altenteil zurückziehen und ab dann als nach wie vor interessierter Ehrenpräsident der Stiftung deren Wirken von Ferne verfolgen.

Mit dem Tod von Arnold Huber verliert die Stiftung einen grossen Freund und Förderer. Wir, die Hinterbliebenen, wissen uns über den Tod hinaus mit Arnold Huber verbunden. In unserem Herzen lebt er weiter.

14. August 2018 Peter Hobi, Co-Präsident der Stiftungsrat der Para Los Indígenas

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