Gesundheitsprojekte

Wir unterstützen Projekte, die der medizini­schen Grundversorgung der Bevölkerung die­nen. Ausgangspunkt sind bereits bestehende Strukturen. Der Bau erfolgt in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Personal. Beispielhaft ist das in den vergangenen sechs Jahren er­richtete medizinische Zentrum in Wasakentsa. Es wurde zu einem Vorzeigeprojekt für ganz Ecuador.

Bildungsprojekte
Bisher beschränkte sich unser Engagement vor allem auf den Aufbau der fehlenden Infra­strukturen (z. B. Schulbauten). Unsere langjäh­rigen und professionellen Partner vor Ort stel­len sicher, dass die Bauten einfach und zweckmässig ausgeführt werden. Der Baufort­schritt wird durch sie laufend überwacht. Während der regelmässigen Inspektionsreisen begutachten wir die Projekte vor Ort und blei­ben so im persönlichen Kontakt mit unseren Partnerorgani-sationen und den lokalen Ge­meinschaften. Wir achten auf einfache Konst­ruktionen. Die Indígenas lernen, wie die Ge­bäude zu putzen sind, und sorgen nach dem Bezug selber für den Unterhalt. . »
Projekte in Land- & Forstwirtschaft
Oft fehlen geeignete Geräte und Einrichtun­gen. Noch viel mehr aber mangelt es am Knowhow, wie die Produkte vermarktet wer­den können. Durch die Einführung und Förde­rung biologischer Anbaumethoden kann die Situation der örtlichen Gemeinschaften stark verbessert werden. Dank der Einfassung der Felder mit einheimischem Gehölz und ver­schiedenen Massnahmen zum Schutz vor Ero­sion, Wind und Frost wird der Ertrag gesteigert. Mit unserem Engagement ermöglichen wir den Gemeinschaften die Ernten für den Eigen­gebrauch zu verbessern und die überschüssig produzierten Waren zu verkaufen. Es ist das Ziel, dass die Indígenas nach einer begleiteten Einführungsphase ihre Böden eigenständig weiterbearbeiten und entwickeln.
Wasserprojekte
Noch lange nicht alle Indígenas verfügen über genügend und sauberes Trinkwasser. Der Wunsch nach Wasser nimmt in der letzten Zeit stark zu. Doch die Realisation einer Wasserver­sorgung ist teuer und die Gemeinschaften sind nicht in der Lage, diese selbständig zu planen, zu finanzieren und zu realisieren. Die Wasserfassungen, die Leitungen und die Reservoirs müssen über eine lange Lebens­dauer verfügen. Der Unterhalt muss mit wenig Knowhow gewährleistet sein. Zur Finanzie­rung und Sicherstellung des langfristigen Be­triebs bezahlen die nutzniessenden Familien kleine Beiträge für das bezogene Wasser. Die Einnahmen werden für die Reparatur­ und Un­terhaltsarbeiten verwendet. Recht schwierig einzuführen sind Veränderun­gen im Bereich Hygiene und Sauberkeit. Nur eine permanente und langfristige Kontrolle bringt auf die Dauer Erfolg. Daher wird der Zu­stand der Toiletten und Duschen monatlich kontrolliert. Das Ergebnis der Kontrolle wird öffentlich festgehalten.
Frauenförderungsprojekte
Die Frauen bilden den Mittelpunkt der indige­nen Familie. Sie sorgen für Kontinuität und si­chern die Grundbedürfnisse der Familie und der Gemeinschaft. Aber die Frau ist im lokalen Verständnis dem Mann noch immer unterge­ordnet und «nur» verantwortlich für die Bewäl­tigung des täglichen Lebens in der Familie. Sie sorgt für den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten, für die tägliche Ernährung, für den Fortbestand der Familie usw. Oft sind die Frauen mit ihren Kindern völlig auf sich allein gestellt, da der Mann nicht mit der Familie lebt und auswärts arbeitet. Die Armut ist gross.
Davon sind besonders Frauen und Kinder be­troffen. Viele müssen von wenig bis gar nichts leben. Damit verbunden ist ihr geringer sozia­ler Stellenwert. Dieser Teufelskreis lässt sich nur durchbrechen, indem das Selbstwertgefühl der Frauen gestärkt wird. Die soziale Bedeu­tung der Frauen muss durch Einkommen schaffende Massnahmen gefördert werden. Mit Hilfe unserer Partnerorganisationen er­möglichen wir den Frauen, an Kursen und Ver­sammlungen das notwendige Wissen zu er­werben. Dies erlaubt ihnen, ein eigenes bescheidenes Einkommen zu erzielen.

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