Aktuell


1. Juni 2022: Tag des Kindes in Ecuador

Drei Stiftungsratsmitglieder – Vreni Diggelmann, Walter Niederhauser und Daniel Rietschin – weilen zurzeit in Ecuador, um Projekte in den drei Provinzen «Pichincha», «Tungurahua» und «Morona Santiago» zu besuchen.

 

So traf es sich, dass wir zusammen mit den Kindern, Eltern und Betreuerinnen aus dem Projekt «Gesamtheitliches Gesundheitsprogramm für 370 Kleinkinder in Tagesstätten von 10 Gemeinschaften – 3. Etappe» diesen Festtag miterleben konnten.

 

Zusammen mit Mitarbeitenden unseres Partners «FUNDYVIDA» in Ambato fuhren wir nach Sucre (2'700 m.ü.M), wo in der KITA «Abejita Maria» (Biene Maria) 50 Kinder zwischen eins und drei Jahren betreut werden.

 

Zuerst besuchten wir den im Projekt implementierten Biogarten mit all den Gemüsen und Salaten, die zusammen mit weiteren Nahrungsmitteln eine ausgewogene Ernährung ermöglichen. Hier leiden leider rund 50% der Kinder an Mangelernährung. Damit auch Zuhause auf eine gesunde Ernährung geachtet wird, erhalten die Eltern entsprechende Samen, Setzlinge und Schulungen, um in ihren eigenen Gärten auch biologisch angebautes Gemüse anpflanze und ernten zu können.

 

Danach wanderten wir zur KITA, wo alles für den Festtag vorbereitet war. Ein Rundgang durch das Gebäude mit fünf Räumen für immer etwa 10 Kinder zeigte uns ein durch das Projekt ermöglichtes, beeindruckendes Umfeld, um Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Ernährung, sowie der Förderung von kognitiven, motorischen, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten der Kinder zu realisieren.

Anschliessend folgten vor dem Gebäude Ansprachen. Mit Tänzen und einem Tierpuppentheater zum Thema «Rechte der Kinder» wurde dieser Tag zelebriert.

 

Zum Abschluss durften Geschenke nicht fehlen: Wir konnten den Kindern gemeinsam mit den Betreuerinnen einen Kinderrucksack - der dann stolz herumgetragen wurde - und ein Jogurt übergeben.

 

Auch wir vom Stiftungsrat wurden beschenkt. Dazu mehr in einem weiteren Bericht. 

 

So ging ein eindrucksvoller, unvergesslicher Besuch dem Ende entgegen.


Holzkochherde von Angamarca und Simiatug

Auf ihrer 24-tägigen Reise besuchten die beiden Stiftungsräte 21 Projektorte (umgesetzte Projekte, laufende Projekte und mögliche zukünftige Projekte). Zusätzlich führten sie 16 Gespräche mit lokalen Partnern, um die korrekte Umsetzung der Projekte sicher zu stellen. Im letzten Teil ihrer Berichterstattung schreiben die Stiftungsräte über die beiden Holzofenprojekte von Angamarca und Simiatug.

Der Besuch der beiden Holzkochherdprojekte in Angamarca (100 Kochherde) und Simiatug (40 Kochherde) ist abgeschlossen und hat uns in jeder Hinsicht überzeugt. Die Kochherde decken gleichzeitig drei unserer Arbeitsfelder ab.

 

Frauenförderung: Die Frauen müssen nicht mehr kauern, um zu kochen und können ihre Gerichte variabler herrichten, denn es ist zum Beispiel auch ein Backofen integriert.

Gesundheit: Die Augen und die Lungen der ganzen Familie werden nicht mehr vom Rauch in ihrem Haus gequält und ihr bescheidenes Haus wird nebenbei angenehm temperiert.

 

Land und Forstwirtschaft: Der Holzverbrauch sinkt wesentlich. Zudem sind im Fall vom Projekt in Simiatug die Nutzniessenden verpflichtet, die eigenen Bäume zu nutzen und zu pflegen. Nutzer, die keine Bäume haben, müssen Setzlinge pflanzen. Dass die Herde einem echten Bedürfnis entsprechen, konnten wir den dankbaren Reaktionen der Frauen entnehmen, die einen solchen besitzen und uns baten, weitere Familien zu berücksichtigen. Wir wurden zudem häufig von Leuten angesprochen, die sich auch so einen tollen Herd wünschen.

 

Ein Holzkochherd kostet inkl. die erwähnte Baum- und Waldpflege CHF 800.

 

Helfen sie mit Ihrer Spende mit, weiteren Familien einen Holzkochherd zu ermöglichen.

 

Helfen Sie und spenden Sie einen Beitrag.


Schneiderinnen-Ausbildung und Jugendtreff in Simiatug

Eine weitere Etappe ihrer Kontrollreise führte Eddy Agten und Karl Friedli nach Simiatug, im Hochland der Provinz Bolivar.

Bei unseren Besuchsreisen in der Region Simiatug haben wir jeweils die Möglichkeit, die Gastfreundschaft der Salesianer-Schwestern zu geniessen. Geniessen ist in diesem Zusammenhang keine Übertreibung. Ihre Gästezimmer sind tipptopp und die Küche - nicht nur für ecuadorianische Verhältnisse - sehr gut. Vor allem erleben wir die Hermanas als aufgestellte, weltoffene und tolerante Frauen. In Simiatug unterstützen wir zwei Projekte, welche von den Schwestern und ihren Volontärinnen betreut werden. Diese sind selbstverständlich für alle Frauen, Kinder und Jugendlichen zugänglich, unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Konfession.

 

Das eine Projekt richtet sich an Frauen, die eine dreistufigen Ausbildung zu Schneiderin absolvieren. Dadurch erlernen sie die Fähigkeit, Kleider für ihre Kinder, für ihre Angehörigen und für sich selbst zu nähen. Sie erhalten dadurch auch die Chance, das Familieneinkommen durch den Zusatzverdienst als Schneiderin zu verbessern. Die Frauen sind motiviert und die Kurse gut besucht.

 

Das zweite Projekt richtet sich an die Kinder und Jugendlichen von Simiatug. An zwei Nachmittagen stellen die Hermanas ihre Räumlichkeiten, inkl. den grossen Spielplatz jeweils etwa 100 Besuchern zur Verfügung, bereiten Bastelarbeiten vor, backen mit ihnen zum Beispiel Brötchen, organisieren Spiele, und so weiter. Es ist eindrücklich, mit welcher Hingabe und Fantasie die Hermanas dies anpacken. Besonders wichtig ist der angebotene Imbiss, der offeriert wird und auch Teil des Projektes ist. In Simiatug leben fast alle Familien in Armut; Leidtragende sind vor allem Kinder, für welche eine gesunde Nahrungsergänzung äusserst wichtig ist.

 


WC-/Duschenhäuschen in La Florida

In derselben Region, in der auch das Unwetter passiert ist, kontrollieren die beiden Stiftungsräte die WC-/Duschenhäuschen von La Florida.

La Florida liegt auf der anderen Seite am Ufer des Flusses, der gemäss unserem letzten Bericht die Wasserversorgung von Quindigua beschädigt hat. Auch hier wurde eine Fussgängerbrücke weggeschwemmt und dadurch der Verkehr ans andere Ufer verunmöglicht. La Florida selbst erlitt zum Glück keine Schäden. Hier haben wir im letzten Jahr 40 WC-/Duschen-Häuschen für 200 Personen realisiert. Die Kosten betrugen   CHF 62'000. Zusätzlich erbrachten die Begünstigten Eigenleistungen im Wert von CHF 6'500. Die Kosten pro Einheit betragen also CHF 1'500. Bei unserem Besuch konnten wir feststellen, dass die Arbeiten wie von uns gefordert, ausgeführt worden sind. Vor allem bestätigte sich, dass die Leute diese für uns selbstverständliche Infrastruktur sehr schätzen. Die Leute müssen ihre Notdurft nicht mehr in unhygienischen Löchern oder in der freien Natur verrichten. Zudem haben sie nun die Möglichkeit, warm zu duschen, ihre Wäsche stehend zu waschen und müssen zu diesem Zweck nicht mehr einen grossen Stein am Flussufer aufsuchen.

 

Bei unseren Besuchen werden wir jeweils freudig empfangen, und die Gemeinschaften laden uns oft als Dank zu einem Essen ein. Die Gemeinschaft von La Florida liess sich etwas Besonderes einfallen. Sie richtete auf dem Dorfplatz sechs Stände ein, in welchen sie Produkte der Region darboten und uns jeweils erklärten, wie und womit diese Spezialitäten hergestellt wurden. Selbstverständlich durften wir von allen Speisen probieren.

 


Wasserversorgung von Quindigua

Die beiden Stiftungsräte Eddy Agten und Karl Friedli befinden sich zurzeit in Ecuador auf einer Projektreise. Sie haben auch das Gebiet besucht, das am 30. Januar 2022 von einem schrecklichen Unwetter heimgesucht wurde. Lesen Sie, was sie darüber berichten:

In Quindigua, wo wir eine Wasserversorgung realisiert haben, sind die Schäden immens. Es wurden zwei Brücken weggeschwemmt und dieser Ort ist jetzt leider nur noch zu Fuss, per Pferd oder mit dem Motorrad erreichbar. Die von uns finanzierte Wasserversorgung, welche 68 Familien mit Trinkwasser bedient hätte, war praktisch fertig gestellt und sollte im März eingeweiht werden. Durch das Unwetter wurde sie aber leider stark beschädigt.

 

Der Besuch des Ortes Quindigua war sehr eindrücklich. Bis zur ersten weggerissenen Brücke fuhren wir in einem Auto. Dort überquerten wir die unterdessen gebaute Hängebrücke für Fussgänger, Pferde und Motorräder. Auf der anderen Seite stiegen wir in eine Camionetta bis zur nächsten zerstörten Brücke. Auch da steht jetzt eine neue Hängebrücke, über die wir den Fluss überquerten. Von dort aus ging es auf dem Rücken von Mauleseln weiter bis zum Dorfplatz. Ab diesem gingen wir auf der Schotterstrasse dem Fluss entlang, soweit diese nicht weggeschwemmt war. Wir gelangten schliesslich an die Stelle, wo früher das Reservoir stand. Dieses ist vollständig vom Fluss weggeschwemmt worden; es ist überhaupt nichts mehr davon zu sehen und auch Teile der Leitungen sind durch die Fluten mitgerissen worden.

 

Es ist für uns erschütternd, dies alles zu sehen. Wie ist es erst für die Menschen, die hier leben und von denen viele so viel verloren haben. Unsere Aufgabe ist es nun, diesen Menschen zu helfen und die grössten Probleme zu lösen.

 

Unser Partner vor Ort wird uns eine Lösung zur Behebung der Schäden vorschlagen, welche wir dann im Stiftungsrat diskutieren.

 


Noticias Mai 2022

20.05.2022

Wie sauberes Trinkwasser Leben rettet. In dieser Ausgabe der Noticias thematisieren wir, wie wichtig sauberes Trinkwasser für die Indígenas ist und wie wir sie mit unseren Projekten in diesem Gebiet unterstützen.

 


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Jahresbericht 2021
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Nothilfe für betroffene Familien

 

11.03.2022

Die Verantwortlichen unserer Partnerorganisation in dieser Provinz haben schnell und effizient reagiert. Wir waren in engem Kontakt mit ihnen und haben sie gebeten, Nothilfe zu organisieren. Dazu mussten sie in diesem abgelegenen und schwer zugänglichen Gebiet die am stärksten Betroffenen aufsuchen und die notwendigen Massnahmen mit den lokalen Behörden absprechen. Bereits am 22. Februar erhielten wir den Vorschlag für die geplante Nothilfe. Es sollen 238 Familien (714 Personen) der Gemeinschaften von Sondomo, Choalo, Quindigua, Malqui und Yacuchaqui Notpakete mit Esswaren und Hygieneartikel erhalten.

 

Wir sind uns bewusst, dass das nur eine punktuelle, aber lebenswichtige Sofortmassnahme ist. Insbesondere werden wir auch für die Behebung der Schäden, an den von uns in der Vergangenheit finanzierten Infrastrukturen, Vorschläge von unseren Partnern vor Ort einholen.

 

Die Kosten für die erwähnten Notpakete betragen knapp 10'000 CHF.
Für eine Spende sind wir und vor allem die Familien im Katastrophengebiet sehr dankbar.

 

Helfen Sie und spenden Sie einen Beitrag.


Schweres Unwetter in der Provinz Cotopaxi

 

30.01.2022

Am 30. Januar 2022 verwüsteten Überschwemmungen und Hangrutsche weite Teile der sich im Subtropico der Provinz Cotopaxi befindenden Täler. Hier leben Indigene, deren Vorfahren mit ihren Familien auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen vom Hochland Richtung Pazifik in tiefere Gebiete ausgewandert sind. Ihre Hoffnung erfüllte sich leider nicht; sie sind sehr arm und leben von den Einkünften als Taglöhner auf grossen Plantagen oder als Selbstversorger. Das Wenige, das sie haben, wurde nun zerstört. Häuser wurden weggeschwemmt oder durch Erdrutsche beschädigt, ihre Pflanzungen, das Kleinvieh, ihr Hab und Gut sind verloren gegangen. Da die Strassen, welche in das Katastrophengebiet führen, durch Hangrutsche und wegen weggespülter Brücken nicht mit Autos befahrbar waren, gelangten unsere Projektpartner vor Ort durch Tagesmärsche in die Gegend. So können sie sich ein Bild von der Lage verschaffen und Nothilfe organisieren.

 

Auch betroffen sind die beiden Ortschaften Quindingua und Yacuchaqui, in welchen wir Dusch- und WC-Häuschen und eine Trinkwasserversorgung realisiert hatten. Gemäss dem aktuellen Informationsstand ist - nebst den teilweise zerstörten Sanitärbauten - auch die Wasserversorgung zu über 50 % beschädigt worden. Aktuell steht aber die Nothilfe im Vordergrund. Die Leute müssen mit dem Dringendsten versorgt werden.

 

Helfen Sie und spenden Sie einen Beitrag.


15.11.2021

Wer sind die Menschen, die wir unterstützen? In dieser "Noticias" stellen wir die Indigenas in Ecuador mit ihren Sitten und Bräuchen vor.

 


24.8.2021

Wir informieren in dieser Ausgabe der Noticias über das Projekt "Biolandbau und Kleintierhaltung", welches in der Corona-Pandemie wesentlich zur Ernährungssicherheit beigetragen hat. 

 


21.4.2021

Mit diesen Noticias erhalten Sie auch den Jahresbericht und den Leistungsbericht unserer Stiftung. Das Blatt widmet sich den hermanas von Simiatug, welche sich auch in Corona-zeiten zuverlässig um ihre Mitmenschen kümmern. 


Bravo Tilulum!

 Gemeinschaft erhät einen Preis für Sauberkeit und Organisation

5.3.2021 Das Umweltamt hat im Februar San Vicente de Tilulum für den Umweltschutzpreis erkoren. Zum Preis verholfen hat unter Anderem das von uns finanzierte Projekt «30 WC/Duschenhäuschen in San Vicente de Tilulum». Das Duschhäuschen ist fertiggestellt und dank diesem Bau können die Menschen eine Toilette benutzen, was nicht nur für die Menschen angenehmer ist, sondern auch die Natur stark entlastet. Im Rahmen dieses Projektes werden auch alle Abwässer aus Küchen und den WC/Duschenhäuschen über eine Sammelleitung in eine Kläranlage geleitet, gereinigt und erst dann dem Río Ambato zugeführt. 30 Familien profitieren von den Vorzügen dieser neuen Infrastuktur bei ihren Unterkünften. So werden sich Hygiene und Gesundheitszustand der Bewohner stark verbessern. Bitte unterstützen Sie unsere Projekte mit einer Spende! Herzlichen Dank!


Hilfspakte

5.1.2021 Viele Familien leiden äusserts stark unter der Krise. Stellvertretend sei hier die Situation der Familie Yakum Tsenkusch geschildert. Vor der Quarantäne hatte die alleinerziehende Mutter einen Teilzeitjob, mit welchem sie die Kosten für ihr Zuhause decken konnte. Der Vater der Kinder leistet keine Unterstützung. Die Familie lebt in einem einzigen Zimmer und das Badezimmer teilt sie mit sechs weiteren Familien. Die Mutter traf die Corona-Krise schwer, gingen ihr doch innert kürzester Zeit die wenigen Essensvorräte aus und sie wusste nicht, wie sie ihre Kinder weiterernähren sollte.

Nach fünfzehn Tagen in Quarantäne wurden ihr vom Staat 50 Dollar geschenkt, mit welchen sie Reis, Zucker, Linsen, Thunfisch und Seife, sowie Waschmittel kaufen konnte. Die ganze Familie isst um 12:00 Uhr (Frühstück und Mittagessen), um eine Mahlzeit sparen zu können und vor dem Schlafen gehen gibt es einen kleinen Imbiss.

Daraus ist ein Hilfsprojekt entstanden, an dem unsere Stiftung beteiligt ist. Es erlaubt, an 29 besonders bedürftige Familien monatlich Lebensmittelrationen abzugeben.

Bitte helfen Sie und spenden Sie einen Beitrag. Herzlichen Dank!


Noticias

20.11.2020 Wir realisieren seit einigen Jahre Projekte für eine verbesserte Hygiene, wie zum Beispiel die Dusch- und WC-Häuschen in La Florida. Diese sind eine riesige Erleichterung für den Alltag der Familien und kommen gerade in Zeiten von Corona sehr gelegen. Auch für den Kampf gegen die Pandemie ist unsere Hilfe weiterhin notwendig.

Noticias


Guaguas und Colada Morada

27.10.2020 

Guaguas und Colada Morada, Bild von www.laylita.com/recipes/guaguas-de-pan-recipe/ . Layla hat uns freundlicherweise das Bild für unsere Publikation "Noticias" zur Verfügung gestellt, schaut euch ihren Blog an mit vielen Rezepten aus Ecuador


Besuch des Stiftungsrates beim Botschafter Ecuadors in Bern

30.9.2020 

Daniel Rietschin und Karl Friedli, Stiftungsräte, haben dem Botschafter von Ecuador, José Delgado Mendoza, einen Besuch abgestattet. Bei dem Gespräch konnten sie sich kennenlernen, unsere Stiftung vorstellen und sich über Ecuador austauschen. Unsere „Noticias“ werden von nun an in der Botschaft aufgelegt und ein erstes interessantes kulturelles Treffen bietet sich in Form des lateinamerikanischen Filmfestivals in Bern an. Es findet im Kino ABC, Moserstrasse 24, 3014 Bern, statt. Der Film „El Rio“, eine ecuatorianisch-bolivianische Koproduktion, findet am 22. Oktober 2020, um 18:00 Uhr, statt.

https://www.embajadaecuador.ch/cultural

https://www.facebook.com/lateinamerikanischesundkaribischesfilmfestivalbern


Corona-Pandemie: Not macht sich breit

25.8.2020

Die „Noticias“ schildern die Zustände mit der Pandemie in Ecuador. Die Situation ist dramatisch, die Leute leiden Not und sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Bitte helfen auch Sie weiterhin mit Ihren Spenden, wir danken Ihnen dafür von Herzen. 


Veränderungen im Zahlungsverkehr

20.8.2020 Die bisherigen Einzahlungsscheine werden durch die neuen Einzahlungsscheine ersetzt, welche direkt im Anhang eines Spendenaufrufes gedruckt werden. Wir sind dabei, dies auch in unser System zu integrieren und Ihnen in Zukunft einen integrierten Einzahlungsschein mit den Noticias zuzustellen.

Bereits heute überweisen die meisten Spender den Spendenbetrag

mittels E-Banking unter Verwendung unserer IBAN-Nummer sowie der Kontonummer unserer Bank oder

des Postkontos der Postfinance. Da haben Sie auch die Möglichkeit, den Spendenzweck

anzugeben. Wenn Sie diese Möglichkeit nicht haben und ihre Spende am Postschalter tätigen möchten,

können Sie dort neutrale Einzahlungsscheine bekommen und diese ausfüllen. Zusätzliche Möglichkeit:

Wir verfügen noch über einen Bestand von Einzahlungsscheinen und können Ihnen gerne einige zustellen. (Tel. 032 675 00 61). Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und für die langjährige Unterstützung unserer Stiftung.


Jahresrechnung 2019 mit Revisionsbericht

20.7.2020

Die Jahresrechnung 2019 mit Revisionsbericht liegt vor und steht Ihnen zur Verfügung.


Artikel im "Heraldo"

20.6.2020

Unsere Hilfe wird wahrgenommen und sehr geschätzt. In der Zeitung "El Heraldo" ist ein Artikel über die Hilfspakete erschienen, die wir mitfinanzieren. Bitte helfen Sie weiter und spenden Sie! Danke.


Ein Dankeschön aus Ecuador

Verteilung der Lebensmittel an 38 Frauengruppen mit 810 Familien

Die Familien bedanken sich ganz herzlich über unseren Partner FUNDYVIDA in der Provinz Tungurahua bei den Spendern in der Schweiz, die in der Zeit der weltweiten Corona-Pandemie auch an die indigene Bevölkerung in Ecuador denkt – sich solidarisch zeigt. 

"Wir können aus der Landwirtschaft und unseren Gärten Mais, Kartoffeln, Gemüse und Salate ernten. Durch die Ausgangssperre, den stillgelegten öffentlichen Verkehr und die geschlossenen Märkte können wir aber überschüssige Landwirtschaftsprodukte nicht mehr verkaufen. So fehlt uns einerseits eine Einkaufsmöglichkeit und andererseits das Geld, um Produkte zur Zubereitung der Speisen, wie Salz, Zucker, Oel, sowie die ergänzenden Lebensmittel Reis, Linsen, Mehl einzukaufen. Nun haben wir durch diese Grosszugigkeit der Spender aus der Schweiz solche Produkte erhalten. “Dios les page” - Gott möge Euch segnen."

 


Armut wegen Corona-Quarantäne

Kinder der "Casa Padre Silvio"

7.6.2020

Viele Familien leiden äusserts stark unter dieser Krise. Stellvertretend sei hier die aktuelle Situation der Familie Yakum Tsenkusch geschildert. weiter


Corona-Hilfe in Ecuador

In der Kindertagesstätte "Pinitos" des Partners "Minadores de Sueños»

2.6.2020

Praktisch die gesamte Wirtschaft ist lahmgelegt. Der Staat hat bis Mai ein Handels-defizit von rund 12 Milliarden USD zu verzeichnen. Dies vor allem durch den Zerfall des Erdölpreises. Das hat zu einschneidenden Massnahmen geführt, wie zum Beispiel die Streichung von Subventionen bei den Treib- und Brennstoffen, die Schliessung von vielen Poststellen und Eisenbahnstrecken, sowie die Stilllegung der Fluggesellschaft TAME.

Es sind auch alle Bildungsinstitutionen geschlossen. In der Hauptstadt Quito sind in der Folge per Gesetz alle Verträge mit den rund 180 Kindertagesstätten ab April aufgelöst worden. Hier werden die Kleinsten und Schwächsten der Gesellschaft betreut. Eine unverständliche Massnahme, die nun zu heftiger Opposition führt. Ob diese zum Erfolg führen wird, ist ungewiss. Wohl frühestens mit dem Beginn des neuen Schuljahres im September ist mit einer Änderung zu rechnen. Somit können die Löhne der Angestellten nicht mehr ausbezahlt werden, was bei deren Familien zu Existenznöten führt. 

Unser Partner, «Minadores de Sueños», betreibt die Kindertagestätte «Pinitos» mit rund 40 Kindern zwischen 1 bis 3 Jahren. Bitte helfen Sie, diese Kita zu unterstützen und spenden Sie. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.


Soforthilfe Corona-Pandemie in Ecuador

Abwägen von Teigwarenrationen -  Reinigen des Lagers - Übergabe von Lebensmittelrationen

28.5.2020

Ecuador leidet sehr stark unter der Corona-Pandemie (Aktuell [26.5.2020]: 37'355 Infizierte, 3'560 Geneseneund 3’203 Todesfälle). Dabei trifft es vor allem die armen Bevölkerungsschichten in den Städten. Durch die Ausgangssperre zwischen 14 und 5 Uhr und den Restriktionen kann praktisch keiner Arbeit nachgegangen werden. Tausende von Menschen sind arbeitslos geworden. Wer produziert, kann nicht mehr verkaufen und so fehlen die Einnahmen, um die Familie ernähren zu können. 

In unseren Projektgebieten in den Anden können die Familien Produkte nicht auf den Märkten verkaufen, da diese geschlossen sind. So fehlen auch ihnen das nötige Kleingeld und Busverbindungen, um Lebensmittel wie Salz, Zucker, Oel, Reis, Linsen, Hafer, Teigwaren und Güter im Hygiene- und Reinigungsbereich zu kaufen. In diesem Umfeld leisten wir Soforthilfe. Unser Partner FUNDYVIDA hat seit dem 4. Mai 2020 Spezialbewilligungen des Gesundheitsministeriums und können Lebensmittelpakete verteilen.

Bitte spenden Sie und unterstützen Sie diese Soforthilfe. Herzlichen Dank!


Jubiläum

2.5.2020

Wir feiern 30 Jahre Bestehen unserer Stiftung, leise, zu Hause, ohne grosse Feierlichkeiten und ohne die vorher angesagten Konzerte. Leider müssen wir diese absagen. Auch der Junge Pianist Ika Sami bleibt Zu Hause. Stossen Sie im Stillen auf uns an und vor allem: bleiben Sie uns treu, bitte spenden Sie, damit trotz dem Corona Virus in Ecuador helfen können. Herzlichen Dank.


Jetzt mehr denn je

30.3.2020

Bitte vergessen Sie uns nicht in diesen schwierigen Zeiten. Corona-Virus ist allgegenwärtig, auch in Ecuador. Gerade in Zeiten von Epidemien sind die Ärmsten noch hilfsloser denn je. Helfen Sie den Indígenas und Spenden Sie. herzlichen Dank!


Jubiläum -30 Jahre Stiftung Para Los Indígenas

5.3.2020

Dieses Jahr feiert unsere Stiftung ihr 30-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass werden verschiedene Konzerte mit dem jungen Pianisten Ika Sami Ochoa aus Ecuador in der Schweiz stattfinden. 

Save the dates!

 

11.8.20 Speicher AR, KUL-TOUR auf Vögelinsegg http://kul-tour.ch    

13.8.20 Bern Vierte Wand https://www.konzerttheaterbern.ch/service/vierte-wand/

16.8.20 Hinterkappelen Gemeindehaus  

 

Details werden folgen, gerne halten wir Sie auf dem Laufenden.    


Bei den Achuar

Achuar-Haus im Amazonaseinzugsgebiet
Achuar-Haus im Amazonaseinzugsgebiet

16.1.2020

Bei ihrer Projektreise nach Ecuador im Dezember 2019 besuchten Eddy Agten und Karl Friedli auch die Achuar-Indígenas, welche tief im Amazonaseinzugsgebiet leben und die via abenteuerlicher Flugreise zu erreichen sind. Unsere Stiftung hat vor einigen Jahren ein Gesundheitszentrum und zuletzt ein Haus für das medizinische Personal in Wasakentsa mitfinanziert. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden die umgesetzten Projekte besucht, um Zustand und allfällige Massnahmen abzuklären. weiter


Toiletten erwünscht

Heutige Toilette
Heutige Toilette

16.1.2020

In vielen Gemeinden gibt es keine sanitären Anlagen. Wir möchten mit unsern Partnern gerne helfen, die Situation zu verbessern und einige Wc’s mitfinanzieren. Weiter


Neuer Präsident der Stiftung

1.1.2020

Dieses Jahr wird Daniel Rietschin Präsident der Stiftung. Er übernimmt das Amt von Walter Niederhauser, der seit 2010 für die Stiftung arbeitet und viele Jahre das Amt des Präsidenten innehatte, zum Teil im Co-Präsidium mit Peter Hobi. Er hat damit sehr viel Zeit und Herzblut in dieses ehrenamtliche Engagement gesteckt, dies vor allem in organisatorischen, administrativen Bereichen. Reisen nach Ecuador haben seine Arbeit auch immer begleitet. Walter Niederhauser übernimmt nun das Vize-Präsidium. Daniel Rietschin ist im selben Jahr wie Walter zur Stiftung gestossen und hat während all dieser Jahren ein grosses Knowhow erworben und im Projektmanagement und Fundraising Akzente gesetzt. 

Wir sind sehr dankbar, dass wir mit diesem neuen Präsidium zusammenarbeiten können. Vielen Dank, Walter und Daniel! Zur Seite des Stiftungsrates


Engagieren Sie sich

Projektleiter/in gesucht

Haben Sie einen Bezug zu Lateinamerika, Erfahrung im Projektmanagement und sprechen Sie Spanisch? Dann sind Sie eine ideale Ergänzung für unseren Stiftungsrat. Aufwand für diese Freiwilligenarbeit ca. 3 bis 4 Tage pro Monat.

Bitte melden Sie sich bei daniel.rietschin@paralosindigenas.org


Nebelfänger

13.11.2019

Diese Technik, erlaubt es, aus dem schwebenden Nebel Trinkwasser zu gewinnen. Die Gemeinschaft von Shaushi besitzt bereits einen Nebelfänger und möchte die Anlage vergrössern. Zum Projekt.

 

Daniel Rietschin mit dem Prototypen


Unsere Stiftung kurz erklärt

27.6.2019

Im kleinen Flyer wird kurz und bündig die Stiftung vorgestellt. Werfen Sie einen Blick in die soeben erschienene Neuausgabe von "Kurz & Bündig".


Bericht aus Ecuador

11.6.2019

Die Stiftungsräte Daniel Rietschin, Vreni Diggelmann und Hansruedi Erb sind in Ecuador und beginnen die Reise in Ambato, wo der Aufenthalt ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens zwischen Swissaid, Fundyvida und Pli stattfindet. weiter


Berufsausbildung

20.3.2019

PLI unterstützt seit zwei Jahren die Stiftung Sol de Primavera in Quito. Diese wurde vor 20 Jahren von der Sozialarbeiterin und Anwältin Carmen Barros gegründet. Das Ziel der Stiftung ist es, Jugendlichen aus den Elendsvierteln eine Berufsausbildung zu ermöglichen. weiter

Bäcker im ersten Lehrjahr


Kinderprojekt in Quito

1.2.2019

Das  grosse Bauprojekt zur Erweiterung der Infrastruktur bei „Minadores de Sueños“ ist abgeschlossen. Das Projekt setzt sich für bessere Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen im Stadtrandviertel „Rancho los Pinos“ im Südosten der Stadt Quito ein. weiter

 

Markus Schmid, Marco Nyffeler und Kinder in Quito


Toccata und Fuge

12.12.2018

Es erreicht uns ein Link zum Video der Toccata und Fuge von Bach, interpretiert von Ika Sami. Er hat den UNESCO-Wettbewerb gewonnen und spielte in Loja, Ecuador. 

https://m.youtube.com/watch?v=phCqtrumG1s

 

Ika Sami



Duschhäuschen

6.12.2018

Unsere Stitungsräte sind auf Kontrollreise bei den Indígenas in Angamarca und kontrollieren den Bau der Duschhäuschen. 

weiter

Ein neues Dusch/WC-Häuschen entsteht



Noticias

10.11.2018 -  Unser Ziel in Ecuador ist, den Indigenas auf ihrem Weg zu einem besseren Leben zu unterstützen. In der November-Ausgabe der Noticias gibt es Berichte von sauberem Wasser in Haushalten, biologischem Anbau inklusive Kochschule und Berufsausbildung als Chance für junge Strassenkinder. Lesen Sie in den Noticias, wie wertvoll die Hilfe aus der Schweiz ist. 

 

Berufsausbildung Bäckerin



Die Minga

10.10.2018 - Die "Minga " ist eine alte Tradition aus Inka-Zeiten. Die Menschen versammeln sich zur Arbeit für die Gemeinschaft. Wir zeigen einen kurzen Film zur "Minga". weiter

Zum Film "Die Minga"



Interview mit einem Spender

20.9.2018 - Rafael Rüst engagiert sich mit einer Spende für unsere Stiftung und gewährt einen kleinen Einblick in sein Reisefotoalbum. weiter

Rafael Rüst
Rafael Rüst


Tod von Arnold Huber

15.8.2018 - Am vergangenen 10 August ist unser Ehrenpräsident, Pfarrer Arnold Huber, nach längerer Krankheit im 83. Lebensjahr friedlich eingeschlafen. Mit seinem Tod verliert unsere Stiftung den langjährigen Schaffer, Förderer und Ehrenpräsidenten und geht ein erfülltes Leben zu Ende. Arnold Huber bleibt durch seine langjährigen Einsatz und mit seiner unverwechselbaren Art weiterhin ein grosses Vorbild für unsere Arbeit für die Indigenas in Ecuador.

Pater Arnold Huber
Pater Arnold Huber